Hürden

Wozu Hürden?

Wie bereits erwähnt, können die koordinativen Fähigkeiten mit einer Koordinationsleiter sehr gut geschult werden. Wozu werden dann also Hürden benötigt? Hürden bieten gleich mehrere Möglichkeiten ein koordinatives Training mit weiteren, sportartspezifischen Trainingsinhalten zu verbinden.

Trainingshürden

Trainingshürden

Ein großer Vorteil von Hürden ist die Höhe. Während die Koordinationsleiter flach ist und der Fokus der Übungen ganz klar auf den Schrittfolgen und damit den Bewegungsabläufen liegt, kann man mit Hürden auch weitere Körperliche Aspekte (Kraft) trainieren.

Hierzu zählt zum Beispiel die Sprungkraft. Die Sprungkraft ist unerlässlich im Volleyball, Handball oder auch Fußball (sowohl als Torspieler, als auch als Feldspieler bei Kopfbällen). Je nach Leistungsstand können hier koordinative Aufgaben (beidbeinig über die Hürde springen, einbeinig über die Hürde springen, einen Ball durch die Hürde spielen und über diese hinwegspringen) mit unterschiedlich intensiven Kraftaufwendungen (je nach Höhe der Hürde) verbunden werden. Durch das Ziel einer Koordinationsübung (möglichst kurzer Bodenkontakt) und der Verbindung mit einem hohen Absprung wird der gesamte Sprungapperat mit trainiert. Hierbei kommen dann noch weitere Aspekte dazu: Für die Koordination ist es dann nötig die benötigte Höhe und damit Kraft vor dem Sprung, die benötigte Zeit und Abfederkraft während und nach dem Sprung sowie die zurückzulegende Distanz beim Sprung zu beachten.

In meiner aktuell acht-jährigen Tätigkeit als Jugendtrainer in einem Fußballverein habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein Training mit Ball und Hürden den Sportlern genauso viel Spaß machen kann, wie ein Training mit der Koordinationsleiter. Würzt man die Aufgaben entsprechend mit Wettkämpfen bekommen die Trainierten meistens gar nicht, wie sehr sie gerade neben der Koordination ihren Sprung- und allgemeinen Bewegungsapperat trainieren. Wenn Sie Hürden benötigen werden Sie hier fündig.